Die Presse über Karel Boeschoten:

Als Solist/ Kammermusiker:

Tony Palmer (British film director and author)
London, August 17, 2009
FABULOUS PLAYING………….
I especially love the Suite Extravaganza, and I don’t think I’ve ever heard the Nigun played with such power.
It can be such a mawkish little piece, but absolutely not here.
Many congratulations!

Toon Hermans (Nederlandse cabaretier)
Hilversum, 1976
Toon Hermans nu zestig jaar oud, kijkt peinzend door zijn werkkamer in zijn bungalow. „Toen wij hier pas woonden, werd er op een avond gebeld. Ik deed open en voor mij stond Karel Boeschoten, een jongen van een jaar of twintig die mij vriendelijk begroette en als nieuwe inwoner van Hilversum verwelkomde. Hij had een vioolkist bij zich. Hij pakte zijn instrument en heeft een tijdje voor ons gespeeld. Schitterend gewoon! Toen we later nog wat napraatten, bleek dat hij een leerling van Herman Krebbers was.“

Der Bund (CH) (3x)
„…im Concerto Funèbre für Violine und Streicher (1939) von Karl Amadeus Hartmann gab es einen Nachvollzug des Soloparts zu bewundern, der zutiefst berührte: Karel Boeschoten überzeugte nicht nur im Ton, in der Phrasierung und in den Klangfarben, sondern auch in der lebendigen Expressivität seiner flexiblen Deutung. Eine rundum beglückende, mit Ovationen verdankte Wiedergabe.“

„… was für ein phantasievolles, überschäumendes Stück Arthur Honegger mit seiner Sonatine für Violine und Violoncello (1932) geschaffen hat, machten Karel Boeschoten und Thomas Demenga in jeder Hinsicht souverän deutlich.“

„…und auch der Solist des Abends, Karel Boeschoten, ließ es in Mendelssohns frühem Violinkonzert d-moll weder an geigerischer Brillanz noch an beseelter Kantabilität fehlen.“

Berner Zeitung
„…trauern kann aber wohl nur, wer zur Freude fähig ist. Und so erst wurde Hartmanns – von Karel Boeschoten eindringlich gespieltes – Konzert zu einer aufrichtigen Mahnung, sich zu erinnern, aus der Lebensbejahung heraus daran zu denken, wie sehr Leben immer wieder bedroht wurde und bedroht wird.“

Schwarzwälder Bote
„Karel Boeschoten beherrscht seine Bogentechnik, seine Finger mit einer so souveränen Selbstverständlichkeit, dass sie staunen macht.“

Schaffhauser Nachrichten
„Feuer und Verhaltenheit, aufwühlende Tiefe, aber auch Witz und Variationslust legte Karel Boeschoten in sein beeindruckendes Geigenspiel.“

Bieler Tagblatt (2X)
„Die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate wurden vom Solisten Karel Boeschoten virtuos und mit musikalischem Einfühlungs-Vermögen vorgetragen.“

„In der Tzigane von Maurice Ravel, fesselte Karel Boeschoten die Zuhörer mit seinem brillanten, leidenschaftlichen Geigenspiel.“

Liechtensteiner Vaterland
„In Max Bruchs beliebtes Konzert für Violine und Orchester in g-moll, Opus 26, führte Karel Boeschoten die beiden Themen des Allegros kunstvoll-virtuos ein. Das sich anschließende berühmte Adagio-Thema erblühte dank solistischer Brillanz zu inniger, ausdrucksvoller Schönheit. Im Schlusssatz entfaltete die Solovioline ein sprühendes Feuerwerk und nach dieser, glänzend und lebensfroh gespielter Finale brach das Publikum in jubelnden Beifall aus.“

Kölner Stadtanzeiger
„…Karel Boeschoten und Klara Würtz interpretierten die Prokofiev Sonate op. 94 gerade zu brillant. Hochkonzentriert machten sie dieses Werk zu einem analytisch klaren Klangerlebnis.“

Thurgauer Zeitung
„…Claude Debussys Sonate für Violine und Klavier enthielt in der Wiedergabe von Boeschoten und Kortel den nötigen Schwung, einen weiträumigen Atem, klangliche Differenziertheit und Balance, alles vom Feinsten…“

General-Anzeiger Bonn
„Boeschoten ist ein sensibler und erfahrener Interpret. Als Solist und Kammermusiker hat er ebensolche Erfahrung, wie auf dem Gebiet der Improvisation.“

Als Improvisator/Komponist:

Zürichsee-Zeitung
“…Boeschoten’s Geigenspiel ist vielseitig und expressiv, seine Erzählungen sind persönlich und berührend, und seine Anekdoten regen zum Schmunzeln an…verleiht dem Programm seinen besonderen Charme…Das Publikum…forderte begeistert Zugaben.“

Frankfurter Rundschau
„….begeisterte Publikumsreaktionen erregten auch Karel Boeschotens „Prisma“ für Solovioline und farbiges Licht.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
„…Karel Boeschotens „Prisma“ für Solo Violine mit Schleif- und Kratz-Effekten ist eine pantomimisch köstliche Darstellung des Klischees vom Geigen-Virtuosen.“

Der Bund (CH)
„…hier schrieb ein Geiger einfach Musik, die auf seinem Instrument gut klingt und dessen
Vorzüge unverkrampft zur Geltung bringt.“

Tages-Anzeiger Zürich
„…eine ungeheuere Freiheit und Verspieltheit im Umgang mit dem Material, gepaart mit außerordentlicher Konzentration und Reaktionsfähigkeit im Zusammenspiel.“
(über das European Chaos String Quintet)

Die Zeit
„…Das European Chaos String Quintet zwingt zu intensiverem Hören.“

Zofinger Tagblatt
„Die Geschichte von «Ferdi-nand der Stier» hat Alain Ridout zu einem pfiffigen Stück gestaltet. Sprecher und Geiger liefern sich ein «Duell», das an einen Pingpong-Match erinnert. Die Violine (Karel Boeschoten) vermeldet Kratzbürstiges, der Sprecher (Andreas Müller-Crepon) kontert mit Poesie. Solches macht Spass, weil Musik und Text so im Einklang sind, dass es Kindern und Erwachsenen den Ärmel reinnimmt. Trotz Gluthitze geht es munter weiter, diesmal zu Hamster Oom Jo sowie zu Peter und dem Wolf.
Karel Boeschoten beschwört in seinem «Oom-Jo-Werk» für Solo-Violine und Bläserquintett das Quirlige des umwerfenden Hamsters, «der für unsere Familie sehr wichtig war». Boeschoten «traktiert» seine Geige mit ansteckender Lust: Es grummelt und klingt in allen Lagen; die Bläser steuern markante Akzente bei. Wer Ohren hat, zu hören, wird in jeder Note den umtriebigen Oom Jo erkennen. Nach Stier und Hamster fehlt nur noch der Wolf.“

Mit Ungarischer, Rumänischer oder Spanischer Volksmusik:

Aargauer Zeitung
„…es ist also möglich, völkerübergreifend gute Musik zu machen. Allerdings verlangt dies eine intensive, über Jahrzehnte dauernde Auseinandersetzung mit dem Anderen, wie gerade Boeschotens Werdegang beweist, der schon in jungen Jahren damit begann.“
(über das Kalandos Ensemble)

Bieler Tagblatt
„… das Ensemble Drum verschmilzt Klassik, Jazz und Osteuropäische Volksmusik in ungewohnter Weise, wobei Karel Boeschoten als enorm virtuoser und doch gefühlvoller Violinist auffällt“

Frankfurter Allgemeine Zeitung
„……vor der Pause erreicht der Abend dann den ersten Höhepunkt mit einem Tango, intoniert von Karel Boeschoten (Violine) und Thomas Bächli (Klavier). Der Geiger wurde der Tänzerin zum Partner, Körper und Instrument begegneten einander in ausgereifter Choreographie.“
(mit Nina Corti)

Basler Zeitung
„…Doch das Beste blieb zweifellos die Harmonie von Corti und Boeschoten: der Geiger, der den Tanz nicht nur begleitete, sondern gar mit seiner musikalischen und physischen Präsenz unterstrich.“

Aargauer Zeitung
Das Konzept funktioniert: Die programmatische Kombination von volkstümlicher Authentizität und Erlesenem aus dem abendländischen Kanon war bereits zum dritten Mal Erfolgsgarant für das Eröffnungskonzert des Boswiler Sommers. Nachdem vor zwei Jahren jüdische Musik im Vordergrund stand, begeisterte letztes Jahr der Violinist Karel Boeschoten mit seinem Ensemble die Zuhörerschaft mit Zigeunermusik.
Am vergangenen Samstag waren es Manuel de Fallas «Canciones populares Españolas», welchen Boeschoten mit seinem leidenschaftlich-kantablen und äusserst organischen Strich ein ungekünsteltes, sozusagen zigeunerhaftes Kolorit verlieh. Zusammen mit dem Pianisten Walter Delahunt und der Flamencotänzerin Bettina Castaño wurden die Lieder der romantisierten Folkloristik enthoben und für eine tänzerische Umsetzung fruchtbar gemacht.

Andreas Fleck (Boswiler Sommer):
„Vielseitiger als dieser Geiger kann man kaum sein: Ob er Bach, Brahms, Volks- oder Zigeunermusik spielt, seinen Improvisationen freien Lauf lässt oder als Konzertmeister agiert, immer ist Karel Boeschoten auf höchst brillante Weise in seinem Element. International eine schillernde und einfallsreiche Persönlichkeit !“

Stand: Mai 2012